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Skifahrt 2014

Am Samstag so gegen 9 Uhr kamen wir in unserer Jugendherberge an. Wir mussten leider fast 2 Stunden warten bis wir in die Zimmer konnten. Jeder war mit der Zimmerkonstruktion zufrieden. So gegen 13 Uhr sind die Lehrer und die Betreuer auf die Piste gegangen, um sie zu testen. Außerdem hatten sie unsere Skipässe und die Essensmarken. Der erste Tag war der Langweiligste von allen, denn man konnte noch kein Ski fahren. Aus Frust gingen wir dann mehrere male am Tag einkaufen und das Dorf erkunden. So gegen halb 11 schliefen dann alle tief und fest. Am SONNTAG durften wir dann auf die Piste. Leider wurde das Wetter immer schlechter und es hat sehr geschneit. Um 15 Uhr waren wir dann wieder in unseren Zimmern und erholtem uns den Rest des Tages.

 

 

Am MONTAG mussten wir wieder sehr früh aufstehen, denn um 8:45 Uhr trafen wir uns an der Bushaltestelle, welche ca. 35 Meter von unserer Jugendherberge entfernt war. Damit hatten wir sehr viel Glück, weil das gehen mit den Skischuhen nicht sehr angenehm war. Um 9:40 Uhr waren wir dann an der Piste und teilten uns in 2 Gruppen ein. Anfänger und Fortgeschrittene . Die Anfänger fuhren mit Frau Minde, Maike und Herrn Czapiewski, die Fortgeschrittenen zogen mit Leo und Annika los. Leider war das Wetter wechselhaft, sodass es sehr schwer wurde etwas zu sehen. Der schöne Neuschnee verwandelte sich in riesige Huckel, was für die Anfänger sehr schlecht war, doch sie lernten das Skifahren schnell. Sofort am zweiten Tag eine rote Piste zu fahren ist sehr anspruchsvoll. „Hut ab“, dies sagte Herr Czapiewski. Die Handyapp „Cookie Clickers“ wurde zum absoluten Hit! Das ist ein Spiel wo man einfach nur auf einen Cookie (Keks) klickt damit man mehr hat, um sich dann eine Fabrik zu kaufen, die dann Cookies produziert. Dieses Spiel hat kein Ende. Abends so gegen halb 8 machten wir immer unsere „Abendbesprechung“. Hier wurde z.B. gefragt was man den nächsten Tag essen wollte. Außerdem wurden sehr viele Witze erzählt und lustige Ereignisse des Tages wurden noch einmal aufgegriffen. Danach durften wir uns noch auf unseren Zimmern bis 22 Uhr leise unterhalten und Musik hören oder eine Pizza essen gehen.

 

 

 Am DIENSTAG war zum Glück wieder Sonnenschein. Leider wurde dieses mal beschlossen, dass wir schon um 8:15 losfahren, also eine halbe Stunde früher. Zuerst machten wir ein Gruppenfoto auf über 1700 Metern.

 Danach fuhren wir alle gemeinsam eine rote Piste runter. Als wir unten ankamen, bildeten wir wieder unsere berüchtigten Gruppen. Die „Fortgeschrittenen“ fuhren die „Huckel Piste“ und die „Anfänger“ fuhren eine schöne lange blaue Piste. Um 12 Uhr war dann wieder treffen bei “Simon's  Schistadl“. Dort konnten wir unsere Gutscheine gegen leckeres Essen tauschen. Nach dem Essen durften endlich die „Anfänger“ mit den anderen fahren. Wir fuhren erstmal die Sportabfahrt herunter. Die Pisten waren so schön Glatt, da konnte man sehr schnell fahren. Für Herrn Czapiewski war dies das „Highlight“ des Tages, dass alle zusammen fuhren, geschlossen in einer Gruppe. Es fuhr immer einer vor und die anderen hinter her. Leo bildete immer das Schlusslicht falls jemand einen Unfall baute.

Er bekam großen Respekt von Frau Minde. Schon nach dem 3. Tag waren alle müde und kaputt, weil Skifahren sehr anstrengend ist. Das hätte ich nie gedacht.

 

Am MITTWOCH  mussten wir leider wieder sehr früh aufstehen. Dieses Mal fuhren wir mit einer anderen Gondel hoch, die „Karspitzbahn“ hieß. Zuerst wollte Frau Minde ein Aufwärmspiel spielen. „Wir waren alle sehr begeistert“, aber am Ende hatte es doch Spaß gemacht. Leider waren sehr schlechtes Wetter, viel Nebel und Wolken. Wir fuhren geschlossen in einer Gruppe eine blaue Piste. Danach teilten wir uns wieder in Gruppen auf. Nach einer Zeit hatten wir eine Schneeballschlacht auf Ski gemacht. Außerdem fuhren Anna, Dominik und Annika Slalom. Diese Strecke wurde von BMW ausgestellt. Leider verdrehte sich heute jemand das Knie und musste beinahe vom Schneemobil abgeholt werden. Um ca. 12 Uhr gab es dann wie gewohnt Mittagessen. Nach dem Essen wollte schon die Hälfte runter, sei es eine Verletzung, keine Lust, Müdigkeit oder einfach nur keine Kraft mehr. Die meisten die runterfuhren legten sich für kurze Zeit hin. Das Abendessen war heute sehr lecker, denn es gab Kartoffelbrei und Hähnchen. Bei der Abendbesprechung entschieden wir, dass wir alle am nächsten in einer Gruppe nach Gerloss rüber fuhren.

 

 

 

DONNERSTAG standen wir wieder so früh auf. Zu unseren Gunsten war das Wetter wieder sehr gut. Viel Sonne und kein Nebel. Als wir oben ankamen machten wir noch ein Gruppenfoto. Nach dem Foto fuhren wir alle zusammen nach Gerloss. Marvin, Leo und Sinan hatten einen Personal-Trainer (Frau Minde), den sie nicht überholen konnten. Als wir nach einer Weile gestoppt hatten schien die Sonne so hell und stark, dass wir erstmal eine Pause machen mussten. In der Pause spielten wir erstmal  „Schneecatchen“. Anna provozierte Sinan so sehr, dass sie dafür büßen musste. Jugendlicher knackt Jackpot... Frau Minde führte Rodeo auf der Piste und rastete aus...Danach war sie nicht mehr ansprechbar. Außerdem fuhren Leo, Herr Czapiewski und Marvin die Schwarze Piste.

Sie meinten, dass die Fahrt sehr geil und schnell war. Am Ende des Tages geschah dann das schlimmste, denn Skier wurden geklaut und wir mussten am nächsten Tag wahrscheinlich zur Polizei.

 

 

Am FREITAG, dem letzten Skitag wurden wir nicht wieder so früh geweckt. Die Sonne schien so hell und stark, dass Herr Czapiewski so viel Energie hatte und alle wecken wollte. Denn er wollte noch einige mit nach oben nehmen. Herr Czapiewski fuhr dann mit 3 anderen früher nach oben. Alle anderen durften sich bis 19:15 Uhr Zeit lassen. Als erstes versuchten wir Formationen zu fahren. Unter anderem gehörte auch das Synchronfahren dazu. Nach einiger Zeit bildeten sich 2 Gruppen, die eine fuhr weiter, die andere tankte Sonne. Heute war kein Nebel, einfach nur pure Sonne. Um 11 Uhr wurden aus 2 Gruppen 3 Gruppen und einige gingen „Riesen Schnitzel“ Essen. Am Ende dieser Woche kann ich nur sagen, dass Skifahren sehr anstrengend ist aber es macht sehr viel Spaß wenn man es kann, außerdem kann ich es nur empfehlen. Wenn ich ehrlich bin, hab ich es die letzten Jahre bereut, dass ich nicht mitgefahren bin. Auch wenn ihr alleine ohne eine Freundin oder Freund fahrt, glaubt mir, es lohnt sich und wird euch Spaß machen.

 

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